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Sergio Rodrigues

Der in Rio de Janeiro geborene Designer Sergio Rodrigues sollte zum Aushängeschild des südamerikanischen Möbeldesigns werden. Er wurde als „Vater des brasilianischen Designs“ bekannt. Wichtige Stücke sind die von Rodrigues entworfenen Stühle: die „Kilin Chairs“ und der „Mole Chair“. Letzterer wurde sofort zu einem großen Erfolg. Sein Werk strahlt eine typisch südamerikanische Atmosphäre aus. Es ist sinnlich, entspannt und humorvoll.

Lebenslauf

Der brasilianische Architekt und Designer Sergio Roberto Santos Rodrigues wurde 1927 in Rio de Janeiro geboren und wurde zu einem der einflussreichsten brasilianischen Designer aller Zeiten. Er wuchs in einer Familie mit intellektuellen Eltern auf, denen die Kunst am Herzen lag. Weltruhm erlangte er durch seine Industriedesigns und seine Architektur. Seine Karriere erreichte ihren Höhepunkt in den 50er und 60er Jahren, während derer er die meisten seiner Möbel entwarf. Seine Gestaltungsprinzipien entsprachen der Moderne.

Rodrigues absolvierte 1952 die Faculdade Nacional de Arquiteture und eröffnete einige Jahre später ein Möbelhaus in Curibiba. Dieses Geschäft war das erste von vielen, die Kunst und Möbel seiner Firma „Oca“ verkauften. Diese finden sich unter anderem in der brasilianischen Botschaft in Rom.

In seiner Arbeit ist sein Geburtsland deutlich zu erkennen. Rodrigues Designs werden wegen ihrer entspannten, sinnlichen und doch zeitgenössischen Atmosphäre als „typisch brasilianisch“ bezeichnet. Der Designer brachte gerne auch einen gewissen Humor in seine Entwürfe ein, die heutzutage auf der ganzen Welt zu finden sind und bei mehreren Ausstellungen präsentiert wurden, darunter 2008 in Stockholm und 2009 in Brüssel. Der Designer selbst starb 2014. Es wird geschätzt, dass er etwa 1200 Entwürfe hinterlassen hat.

Hauptwerke von Sergio Rodrigues

Ende 1950 entwarf Rodrigues seinen „Mole Chair“. Dieser Sessel besteht aus einem flachen, stabilen Holzrahmen, an dem Lederpolster als Sitzfläche und Armlehnen befestigt sind. „Mole“ bedeutet „weich“ auf Portugiesisch und hat nichts mit Maulwürfen zu tun. 1961 gewann Rodrigues mit dem „Mole“ den internationalen Möbeldesignpreis in Cantu, Italien.

Ein weiteres bekanntes Design ist der „Kilin Chair“. Dieser Stuhl steht symbolhaft für den Stil von Rodrigues, bei dem ein Holzrahmen mit einem Ledersitz und einer Rückenfläche kombiniert werden. Allerdings ist der Stuhl deutlich „leichter“ ist als die anderen legendären Stühle des brasilianischen Designers. Der Name „Kilin“ war ein Spitzname für seine Ehefrau, abgeleitet von „esquilinho“, was so viel bedeutet wie „Eichhörnchen“.

Einflüsse von Sergio Rodrigues in der Vergangenheit und Gegenwart

Der Designer Zanini de Zanine wurde bei Rodrigues ausgebildet. Der zeitgenössische brasilianische Designer begann 2003 mit der Herstellung von Holzmöbeln, erweiterte sein Portfolio aber um Küchenutensilien. Seine Pizzaschneidermodelle aus Edelstahl sind in der Kollektion von Riva enthalten.

Es gibt auch heute noch eine große Nachfrage nach Rodrigues' Werken. Dies zeigt sich daran, dass es weltweit noch immer Ausstellungen mit seinen Möbeln gibt. Im Jahre 2018 wird es beispielsweise eine Ausstellung in São Paulo geben. Auch seine Entwürfe werden noch produziert, unter anderem von ISA oder Bergamo. Dieses italienische Unternehmen besitzt die Produktionsrechte für den „Mole“.

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