Navigation umschalten
Warenkorb
Loading...

Gerrit Rietveld

Der niederländische Architekt und Möbeldesigner Gerrit Rietveld gehörte der Vereinigung „De Stijl“ an. Das von ihm für seine Geliebte entworfene Haus, das Rietveld-Schröder-Haus, steht auf der UNESCO-Welterbeliste. Aufsehen erregte der Designer mit Entwürfen wie seinem „roten und blauen Stuhl“ und der Lampe „L40“.

Lebenslauf

Gerrit Thomas Rietveld wurde 1888 in Utrecht geboren und starb 1964 ebendort. Unter anderem war er Architekt und Möbeldesigner sowie Mitglied der niederländischen Künstlergruppe „De Stijl“. Rietveld war verheiratet, aber diese Ehe geriet unter Druck, unter anderem wegen seines Bruchs mit der Kirche. Nach seinem Tod wurde er auf Wunsch seiner Kinder zusammen mit seiner Geliebten in Soestberg begraben.

Rietveld kam schon in jungen Jahren mit der Möbelherstellung seines Vaters, der Möbelbauer war, in Berührung. Allerdings war er auf der Suche nach einem raffinierteren Stil, weshalb er sich schließlich auf experimentellere Möbel konzentrierte, wie z. B. seinen „roten und blauen Stuhl“. Dabei wurde er von Zeitgenossen wie Berlage beeinflusst. Rietveld gilt als einer der Gründer des „Neuen Bauens“.

Mit seiner Frau Vrouwgien Hadders hatte Gerrit Thomas Rietveld insgesamt sechs Kinder. Dreizehn Jahre nach seiner Heirat traf er seine spätere Geliebte, Truus Schröder-Schräder. Sie war Innenarchitektin und beauftragte ihn mit dem Bau eines Hauses für sie. Dies sollte das spätere Rietveld-Schröder-Haus werden, von dem aus er von 1924 bis 1933 als Architekt tätig war. Rietveld starb 1964.

Hauptwerke von Gerrit Rietveld

Rietveld ist bekannt für seine architektonischen Entwürfe, wie das Rietveld-Schröder-Haus von 1924 (seit 2000 auf der UNESCO-Welterbeliste) und das Utrechter Kino Vreeburg (1936). Ein weiteres bekanntes Gebäude ist das „Huis Visser“ (Fischerhaus) von 1955-1956, das in Bergeijk steht und später von Aldo van Eyck, dem Architekten des „Burgerweeshuis“ in Amsterdam, renoviert wurde. Inzwischen ist das „Huis Visser“ zu einem Nationaldenkmal geworden.

Rietveld betätigte sich darüber hinaus als Designer von Möbeln und Leuchten. Sein rotblauer Rietveld Chair erlangte internationalen Ruhm. Zusammen mit seinem Sohn Wim Rietveld fertigte er für Gispen, das Unternehmen, in dem sein Sohn damals (um 1955) arbeitete, die „Mondial“, auch bekannt als „Modell 117/217“.

Als er 1922 einen Raum für einen Arzt, Dr. Hartog, entwerfen sollte, wurde Rietveld inspiriert, auch die Beleuchtung zu gestalten. Das Endergebnis war die „Drei-Röhren-Lampe“ oder „L40“. Die Beleuchtung der schwarz-weißen Lampe erfolgte mit drei Glühlampen in einer Röhre, die senkrecht zueinander standen. Zusammen mit dem „rotblauen Stuhl“ wurde diese Leuchte später zum Symbol von „De Stijl“.

Einflüsse von Gerrit Rietveld in der Vergangenheit und Gegenwart

Rietveld selbst wurde von Architekten wie Berlage beeinflusst. Zusammen mit Zeitgenossen wie Theo van Doesburg, Piet Mondriaan und Robert van 't Hof gründete Rietveld die Künstlergruppe „De Stijl“. 1923 wurde Rietveld von Walter Gropius eingeladen, eine Ausstellung im Bauhaus zu zeigen.

Der Einfluss von Rietveld und De Stijl auf die moderne Architektur, insbesondere auf Lampen-, Licht- und auf Stuhldesigns, ist in den Niederlanden noch immer spürbar. Im Jahr 2010 wurde dort sogar „das Rietveldjahr“ begangen.

Mehr Informationen über

Designer

Wohnstile

Mehr




Die beliebtesten Designs
zu erschwinglichen Preisen

Versand und
Rücksendung kostenlos

Über 10.000
zufriedene Kunden

2 Jahre Garantie
auf alle Produkte