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Le Corbusier

Der Schweizer Le Corbusier, mit richtigem Namen Charles-Édouard Jeanneret, ist unter anderem als Begründer der fünf Grundprinzipien der modernen Architektur bekannt. Er entwarf eine ganze Stadt in Indien, und seine Möbelstücke (z. B. der Rahmen seines LC4-Stuhls) sind weltbekannt und heute Museumsstücke.

Lebenslauf

Der Schweizer Architekt und Künstler Charles-Édouard Jeanneret, wie Le Corbusier eigentlich hieß, bis er sich 1920 sein Pseudonym zulegte, wurde 1887 geboren. Sein Vater war Uhrmacher, und seine Mutter unterrichtete Klavierspielen. Außerdem hatte er einen Bruder, Albert.

Le Corbusier nahm Malunterricht bei Charles L'Eplattenier. Später würde er diesen als einen seiner Einflüsse bezeichnen, weil er ihn in das Malen von Naturmotiven eingeführt hatte. Sein Vater war ebenfalls ein Naturliebhaber und nahm seinen Sohn oft mit in die Schweizer Berge. Laut dem Designer war es L'Eplattenier, der ihn im Alter von sechzehn Jahren in Richtung Architektur motivierte.

Der junge Jeanneret war Autodidakt. Er verbrachte viel Zeit in der Bibliothek und lernte alles über Themen wie Architektur. 1905 baute er zusammen mit zwei Kommilitonen sein erstes Haus: die „Villa Fallet“. 1917 zog er nach Paris, wo er mit Pierre Jeanneret (seinem Cousin) ein Architekturbüro gründete. Le Corbusier starb 1965, wahrscheinlich an einem Herzinfarkt nach dem Schwimmen.

Hauptwerke von Le Corbusier

Insgesamt siebzehn seiner Werke wurden in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Unter anderem das „Guiette House“ von 1926 in Antwerpen, der „Capitol Complex“ in Punjab, Indien, von 1952 und das National Museum of Western Art in Tokio, Japan (1955).

Besonders zu erwähnen ist, dass Le Corbusier sogar eine komplette Stadt entwarf: Chandigarh in Indien. Der erste Premierminister des unabhängigen Indiens, Jawaharlal Nehru, wollte eine neue Provinzhauptstadt für die Provinz Punjab, nachdem Lahore 1947 Pakistan zugeteilt wurde. Er wandte sich an das amerikanische Architektenduo Mayer und Nowicki, aber nachdem letztere bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen, rief Nehru Le Corbusier an, um die Stadt zu gestalten.

Neben seiner Arbeit als Architekt wurde der Schweizer auch durch seine Möbel wie den „Le-Corbusier-Stuhl“ und die „Le-Corbusier-Lampe“ sowie durch seine Vision von Innenarchitektur bekannt. Ihm zufolge sollten Möbel aus billigen Materialien hergestellt und sein Stuhl und seine Lampe sollten in Massenproduktion verkauft werden. Der Rahmen seines Le-Corbusier-Stuhls (LC4) ist derzeit im Pariser Kunstgewerbemuseum ausgestellt.

Einflüsse von Le Corbusier in der Vergangenheit und Gegenwart

Der Architekt und Möbelmacher selbst bewunderte Marcel Breuers Entwürfe und die Stücke aus der Bauhaus-Bewegung. Auf seinen Wunsch hin kam 1928 die französische Architektin Charlotte Perriand als Möbeldesignerin zu ihm. Zusammen mit Perriand entwarf Le Corbusier drei Arten von Stühlen: eine Chaiselongue, bekannt als LC4, den „Fauteuil Grand Confort“ und das „Fauteuil à dossier basculant“. Er arbeitete auch viel mit seinem Cousin und Geschäftspartner Pierre Jeanneret zusammen.

Die fünf Grundprinzipien, die Le Corbusier zugeschrieben werden (die Stützen, der Dachgarten, die freie Grundrissgestaltung, das Langfenster und die freie Fassadengestaltung), haben nach wie vor Einfluss auf die moderne Architektur.

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