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Florence Knoll

Florence Knoll wurde nach dem Tod ihrer Eltern vom Architektenpaar Saarinen unter seine Fittiche genommen, das bald ihr Talent für Design erkannte. Später heiratete sie Hans Knoll und leitete nach dessen Tod die Firma Knoll Associates, welche im Besitz der Produktionsrechte des „Barcelona-Sessels“ von Mies van der Rohe, des „Diamond Chairs“ von Henri Bertoia und des „Tulip Chairs“ von Eero Saarinen war.

Lebenslauf

Florence Knoll, geboren 1917, war bereits im Alter von zwölf Jahren verwaist. Durch die Jugendbetreuung landete sie im Mädcheninternat Kingswood School, das ein Teil der Bildungsgemeinschaft war, zu der auch die Cranbrook Academy of Art gehörte. Damals wurde die Schule von dem Architekten Aliel Saarinen geleitet.

Saarinen bemerkte Knolls Talent, und ihr Interesse an den Gebäuden auf dem Campus blieb nicht unbemerkt. Schließlich entschied sich die Familie Saarinen – die neben Vater Aliel aus Mutter Loja (ebenfalls Designerin) und Sohn Eero bestand, der später ein bekannter Architekt werden und für seine neofuturistischen Entwürfe gelobt werden sollte –, Knoll unter ihre Fittiche zu nehmen. Sie hatte eindeutig Talent: Als sie vierzehn Jahre alt war, entwarf sie bereits ihr erstes Haus.

Anschließend nahm sie Unterricht in Cranbrook, und später studierte sie am Illinois Institute of Technology (ITT), wo sie unter anderem von Mies van der Rohe unterrichtet wurde, der sie nachhaltig beeindrucken sollte und von dem sie sagte, er hätte ihr mehr beigebracht als jeder andere.

1941 reiste Florence Knoll nach New York, wo sie Hans Knoll traf, der eine Möbelfirma besaß. Sie heirateten 1946 und führten das Geschäft gemeinsam weiter. Florence selbst entwarf für die Knoll-Kollektion einige Kernstücke wie einen Couchtisch und einen Beistelltisch, aber die Fabrik produzierte auch bekannte Designs von anderen Designern. Als Hans Knoll 1955 an den Folgen eines Autounfalls starb, übernahm Florence das Geschäft. Sie leitete die Firma Knoll Associates bis 1963.

Hauptwerke von Florence Knoll

Florence Knoll hatte einen großen Einfluss auf die Designerinnen ihrer Zeit, dient aber auch heute noch als Inspirationsquelle für Möbeldesignerinnen und Künstlerinnen von heute. Sie verband ihre Kunstfertigkeit mit ihrem Geschäftssinn und leitete die Firma nach dem Tod ihres Mannes alleine weiter. Was ihre Designs betrifft, ist sie insbesondere für ihre Couchtische bekannt.

Unter ihrer Leitung produzierte Knoll auch einige führende Stücke anderer namhafter Designer. Denken Sie zum Beispiel an den „Tulip Chair“ von Eero Saarinen (der „Stiefbruder“ von Florence) und den „Diamond Chair“ von Henri Bertoia. Auch Mies van der Rohe übergab Florence Knoll die Produktionsrechte an seinem „Barcelona Chair“.

Einflüsse von Florence Knoll in Vergangenheit und Gegenwart

Eine der größten Inspirationsquellen für Florence war, wie sie selbst sagte, Mies van der Rohe, der ihr Lehrer am ITT war.

Weitere Vorbilder waren Walter Gropius, der Gründer der deutschen Bauhausbewegung, und Marcel Breuer, der ebenfalls am Bauhaus beteiligt war. Darüber hinaus erwähnt Florence Knoll die Familie Saarinen und Rachel de Wolfe Raseman, die sie laut Knoll in die Welt der Architektur und des Designs einführte.

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