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Charlotte Perriand

Die französische Designerin Charlotte Perriand wurde besonders bekannt durch ihre Entwürfe für verschiedene Schränke. Inspiriert wurde sie auch von ihrem Aufenthalt in Japan, was schließlich zur Gestaltung der „Tokyo Bench“ führte. Perriand war an der Fertigung des LC4-Lounge-Chairs von Le Corbusier beteiligt. Ihre Entwürfe werden immer noch vom Möbelgiganten Cassina produziert.

Lebenslauf

Charlotte Perriand war eine französische Architektin und Möbeldesignerin. Ihre Vision war, dass man mit schönen Dingen ein besseres Leben führen kann und dass schöne Möbel zu einer besseren Gesellschaft beitragen können. Sie ließ sich gerne von ihrer Umgebung und dem Ort, an dem sie in diesem Moment war, inspirieren. Dies wird durch ihre Zeit in Japan 1940 unterstrichen, wo sie ihre berühmte „Tokyo Bench“ entwarf. Das Design zeichnet sich durch die Verwendung typischer japanischer Elemente aus. Insgesamt verbrachte sie sechs Jahre in Japan.

Perriand arbeitete von 1929 bis 1939 im Studio von Le Corbusier und Pierre Jeanneret. Laut Perriand war die Zusammenarbeit sehr eng. Unter anderem war sie an der Gestaltung von drei Stühlen beteiligt: dem B301-Stuhl, dem B306-Loungestuhl und dem LC4.

Im Jahr 1926 heiratete Perriand Percy Kilner Scholefield. Das Paar hatte eine Tochter. Diese, Pernette Perriand, trat später in die Fußstapfen ihrer Mutter, und die beiden arbeiteten mehr als 25 Jahre lang zusammen. Die Ehe hielt nicht lange, denn bereits 1930 ließ sich Perriand von Scholefield scheiden. Sie starb 1999 im Alter von 96 Jahren in Paris.

Hauptwerke von Charlotte Perriand

1928 entwarf Charlotte Perriand zusammen mit den Designern Le Corbusier und Pierre Jeanneret den berühmten Sessel „LC4“ aus der LC-Serie. Die Idee hinter diesem Stuhl, der auch unter dem Namen „Le Corbusier Lounge Chair“ oder „LC4“ von Le Corbusier bekannt ist, ist, dass es bei Funktionalität und Design um die Nutzung und um Entspannung gehen sollte.

Noch vor der deutschen Besetzung Frankreichs im Jahre 1940 reiste Perriand auf Einladung von Junzo Sakakakura nach Japan. Die japanische Kultur und die Art des Designs in Asien dienten als Inspiration für das, was später zu ihrer „Tokyo Bench“ werden sollte. Sie entwarf 1953 die einfache, stilvolle Bank für ihren Mann Jacques Martin, welche ihren Platz in seinem Haus in Tokio fand.

Der Name „Perriand“ steht für heutzutage zudem für schöne, manchmal bunte Bücher- und Hängeschränke. Eine wichtige Schrankreihe ist die „Nuage“-Serie, welche sie zwischen 1952 und 1956 entwarf. Die Serie umfasst eine Reihe von Bücher-, Hänge- und Stauschränken, die alle aus symmetrischen und asymmetrischen Oberflächen und Formen bestehen und an der Wand befestigt werden können.

Einflüsse von Charlotte Perriand in der Vergangenheit und Gegenwart

Perriand kooperierte eng mit dem Designer Le Corbusier (ein Pseudonym des französisch-schweizerischen Architekten und Designers Charles-Édouard Jeanneret). Perriand war von Le Corbusiers Arbeit so beeindruckt, dass sie schließlich bei ihm vorstellig wurde und ihn bat, mit ihr zusammenzuarbeiten.

Modegigant Louis Vuitton entwarf 2013 eine komplette Kollektion, die von Perriands Schränken und vor allem von ihrem kühnen Umgang mit Formen und Farben inspiriert war und diese widerspiegelten.

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