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Poul Kjaerholm

Der dänische Möbelhersteller Poul Kjaerholm wurde mit seinem bemerkenswerten Design für die Stühle der PK-Serie bekannt. Im Gegensatz zu seinen skandinavischen Zeitgenossen wählte Kjaerholm nicht Holz, sondern Stahl als Ausgangsmaterial.

Lebenslauf

Poul Kjaerholm wurde 1929 in Oster Vra in Dänemark geboren und begann im Alter von zwanzig Jahren, als Tischler und Schreiner zu arbeiten. 1952 ging er an die dänische Kunstakademie in Kopenhagen. Ein Jahr nach Abschluss seines Studiums heiratete er Hanne, ebenfalls Architektin.

Seine Abschlussarbeit wurde sofort zu einem von vielen Stücken aus der berühmten „PK-Serie“: 1951 fertigte Kjaerholm den „PK 25“, einen Stuhl, dessen Gestell aus Stahl gefertigt war und dessen Rückenlehne und Sitz aus einem Seil bestanden, welches eng um den Metallrahmen gespannt war. Die auf Komfort ausgerichtete Bauweise unterschied sich von den traditionelleren skandinavischen Designs, bei denen hauptsächlich Holz verwendet wurde.

Kjaerholm begann als Designer bei Fritz Hansen, einem dänischen Möbelunternehmen, aber die Zusammenarbeit war von kurzer Dauer. Schließlich begann er eine Kooperation mit dem Möbelhersteller Ejvind Kold Christensen, welcher die gleiche, moderne Vision mit ihm teilte. Im Jahre 2004 gründete der Sohn von Kjaerholm die Firma „Kjaerholm Productions“, die heute Möbel produziert, von denen Hansen die Produktion eingestellt hatte.

1973 wurde der dänische Designer Direktor der Royal Danish Art Academy. Dort arbeitete er an seinem eigenen Prüfungsstück, dem PK25. Dieser Stuhl ging schließlich auch in Produktion, obwohl die Auflage nicht sehr groß war. Ein späterer Entwurf, der PK22 (ein Sessel), brachte dann den kommerziellen Durchbruch. Kjaerholm starb 1980.

Hauptwerke von Poul Kjaerholm

Die PK-Serie des skandinavischen Designers begann, wie bereits erwähnt, mit dem PK25, dem Stuhl, den er während seiner eigenen Ausbildung als Abschlussarbeit fertigte. Nur wenige wurden davon hergestellt, und der kommerzielle Erfolg hielt sich in Grenzen. Der PK22, ein Sessel, ist jedoch noch heute in der Nationalbibliothek in Paris zu sehen ist.

Kjaerholm schuf eine ganze Serie rund um „PK“. Dazu gehört ein Couchtisch (PK61), der zum PK22 passt und dessen Platte aus verschiedenen Materialien (Glas, Marmor, Granit) gefertigt werden kann. Darüber hinaus gab es den Tulpenstuhl von 1961 und den PK24, auch Hängesitz genannt. Ein Schaukelstuhl, der PK20, gehörte ebenfalls dazu. Die Entwürfe von Kjaerholm sind insgesamt funktional gehalten: Komfort ist wichtiger als das Aussehen des Möbelstücks.

Einflüsse von Poul Kjaerholm in der Vergangenheit und Gegenwart

Poul Kjaerholm gilt als einer der wichtigsten skandinavischen Designer. Obwohl er vor allem durch seine Stühle berühmt wurde, hatte seine damals neue Art der Gestaltung (unter anderem durch die Wahl anderer Materialien als beispielsweise des traditionelleren Holzes) einen großen Einfluss.

Kjaerholms Werke sind in den Sammlungen verschiedener dänischer Museen, im Museum of Modern Art in New York und im Victoria and Albert Museum in London vertreten. Zu den Werken, die der von Kjaerholm gewählten Ästhetik ähneln und die auch Ähnlichkeiten mit seiner Verwendung von Materialien aufweisen, gehört der „Bertoia-Stuhl“, welcher vom italienisch-amerikanischen Künstler Harry Bertoia entworfen wurde.

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