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Paul Evans

Paul Evans war ein amerikanischer Möbeldesigner und Künstler, der vor allem mit seinen Couchtischen bekannt wurde, bei denen eine Glasplatte auf bronzenen Stalagmiten zu liegen scheint.

Lebenslauf

Der amerikanische Möbelhersteller, Designer und Bildhauer Paul R. Evans wurde 1931 in Pennsylvania geboren. Er studierte am Textile Institute in Philadelphia, am Rochester Institute of Technology und an der Cranbrook Academy. Schließlich entwarf er mehrere Möbelserien, wie z. B. „Patchwork Copper“ und die berühmtere Serie „Cityscape“; Objekte mit vielen urbanen Einflüssen.

Evans ließ sich später in New Hope nieder, wo er eine Werkstatt mit dem Möbelhersteller Phillip Lloyd Powell teilte. In den 1970er Jahren erreichte Evans seinen Höhepunkt als Designer. Er begann eine Kooperation mit dem Möbelriesen „Directional“ und entwickelte seine urbane „Cityscape“-Serie.

Seine Popularität und sein Erfolg endeten schnell und abrupt in den 1980er Jahren. Evans war gezwungen, sein Studio in New Hope zu schließen, und er zog nach New York, wo er zwar weiterhin designte, aber nie an den vergangenen Erfolg anknüpfen konnte. Er bekam Geldprobleme und erlitt einen Zusammenbruch. Schließlich starb Paul Evans 1987 im Alter von 55 Jahren an einem Herzinfarkt.

Hauptwerke von Paul Evans

Paul Evans hatte als Künstler und Designer einen bedeutenden Einfluss auf die amerikanische „Craft“-Bewegung der 1970er Jahre, während derer er den Höhepunkt seines Schaffens erlebte. Seine Werke sind teilweise dem „Brutalismus“ zuzuordnen, welcher unter anderem durch repetitive Formen gekennzeichnet ist. Ein niederländischer Architekt, welcher ebenfalls dieser Richtung angehörte, war J. J. M. Vegter.

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Evans begann seine Designkarriere mit der Herstellung von Kisten, wurde aber später durch seine Couchtische bekannt. Evans' Objekte zeigen, wie Möbel und Kunst ineinander übergehen. Die Tische sind wahre Skulpturen, mit einer Bronzebasis, die aus Stalagmiten zu bestehen scheint und eine Glasplatte trägt. Sie wirken auf den ersten Blick grob im Design, was zum Brutalismus passt, doch wenn man sie sich genau ansieht, erkennt man eine gewisse Raffinesse in ihnen.

Eine Reihe von Werken ist von Paul Evans signiert. Dies wiederum passt zu der Bewegung „Directional“, in der die Beziehung zwischen dem Künstler und dem Objekt von besonderer Bedeutung ist. Daher wird jedes Teil von Hand gefertigt, und der Künstler behält den Gesamtüberblick. So auch einige seiner richtungsweisenden Arbeiten und Tische. Er arbeitete hauptsächlich mit Metall, im Gegensatz zu seinen damaligen Kollegen wie Phillip Lloyd Powell, mit denen er sich für eine Weile eine Werkstatt teilte.

Einflüsse von Paul Evans in der Vergangenheit und Gegenwart

Nach seinem Tod wurden die Werke von Evans, die zuvor schon Anklang bei bekannten Kollegen gefunden hatten, bei Trendsettern wie Gwen Stefani, Lenny Kravitz und dem Designer und Modegiganten Tommy Hilfiger beliebt.

In den 1960er Jahren, einer Zeit, in der Evans Schränke entwarf, ließ er sich von Künstlern wie Julio Gonzáles und Bertoia inspirieren. Auch Picasso war eine wichtige Inspirationsquelle für seine Werke in dieser Zeit. Populäre Künstler wie Roy Orbison baten ihn in seiner Blütezeit, Möbel für sie zu kreieren.

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