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Gio Ponti

Der italienische Möbelhersteller Gio Ponti steht mit seinen Entwürfen für den Ponti-Schreibtisch sowie seine Stühle und Schränke symbolisch für italienisches Design. Auch heute noch werden sie vom Möbelhersteller Poltrona Frau gefertigt. Neben Möbeln entwarf Ponti zudem Stoffe und Teppiche und war für die Planung des Pirelli-Hochhauses, bis 1961 das höchste Gebäude Italiens, in Mailand verantwortlich. Bis 1930 war er Direktor des Unternehmens Richard Ginori, und bis 1961 lehrte er an der Universität von Mailand.

Lebenslauf

Gio Ponti war ein italienischer Designer, Architekt und Möbelhersteller aus Mailand. Er wurde 1891 geboren und schloss sein Studium 1921 an der Universität Mailand ab; danach begann er 1927 als Architekt in einer Partnerschaft mit Emilio Lancia und Mino Fiocchi zu arbeiten. Im selben Jahr gründete er zusammen mit Lancia und einigen anderen das „Il Labirinto“.

1928 gründete er die Zeitschrift „Domus“, in die er bis kurz vor seinem Tod 1979 eingebunden blieb. In der Zeitschrift konnte er seine Vision von Designs ausdrücken: Neugierig und offen für neue Ideen zu bleiben. Das italienische „Dolce Vita“ spiegelt sich in seinen vielen Designs wider.

Hauptwerke von Gio Ponti

Ponti entwarf 1957 seinen „Superleggera-Stuhl“, der heute ein Comeback erlebt. Es handelt sich um ein ziemlich einfaches, aber anspruchsvolles Design, das Ponti in Zusammenarbeit mit Cesare Cassina entwickelte. Ein weiteres bekanntes Thema von Ponti sind seine Holztische. Diese Schreibtische sind schlank und robust und weisen unterschiedliche Strukturen auf. Die italienische Möbelfabrik Poltrona Frau stellt auch heute noch Designs von Ponti her, darunter den „Dezza-Stuhl“.

Neben Möbeln wie Schreibtischen (der „Ponti-Schreibtisch“) und Schränken (der „Ponti-Schrank“) entwarf Ponti auch Teppiche und Stoffe. Diese Ponti-Gewebe sind in verschiedenen Serien erhältlich und haben hauptsächlich ein geometrisches Muster, wie z. B. Scheiben. Zu den bekannten Stoffen gehören insbesondere die „Esagoni“, die „Incroci“ und die „Diamantina“. Letztere wurden für eine Villa in Caracas verwendet und führten Ponti schließlich dazu, eine Reihe von Fliesen für Ceramica Joo zu entwickeln. Neben Stoffen entwarf er 1953 einen Lederteppich, von denen einige in verschiedenen Größen hergestellt wurden.

1950 wurde Ponti von Alberto Pirelli, von der Reifenfabrik Pirelli, mit dem Bau eines Gebäudes beauftragt, und zwar dem Pirelli-Hochhaus in Mailand. Ponti entwarf es zusammen mit Pier Luigi Nervi und Artoro Danusso. Bis 1961 war es das höchste Gebäude Italiens.

Einflüsse von Gio Ponti in der Vergangenheit und Gegenwart

Heutzutage sind die Entwürfe von Gio Ponti erfolgreich wie eh und je. Der Möbelhersteller Poltrona Frau hat erst kürzlich die klassischen Entwürfe des italienischen Meisters, darunter den Dezza, wieder in Produktion genommen und seine Stoffdesigns finden sich regelmäßig in zeitgenössischen Werken wieder. Ponti ist damit nach wie vor ein Symbol für italienisches Design.

Das von Ponti entworfene Pirelli-Gebäude wurde als Beispiel für spätere Architekturprojekte verwendet. So basieren zum Beispiel das MetLife-Gebäude in New York und das National Mutual West Plaza in Auckland darauf.

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